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Durch
eine gründliche manuelle Untersuchung aller Gelenke und Körpergewebe
erhält der Therapeut Informationen über die Qualität
der Bewegung.
Entscheidend
ist also nicht die Form eines Gelenks oder Gewebes, sondern ob
es sich, auf den einzelnen Organismus bezogen, im Seitenvergleich
(sofern möglich) optimal bewegen lässt. Die dabei gefundenen
Bewegungseinschränkungen darf man sich jedoch keinesfalls
als komplette Verrenkung oder Verschiebung
z.B. eines Wirbels vorstellen. Dies hätte eine solch massive
Symptomatik zur Folge, die nicht mehr in den Kompetenzbereich
eines Osteopathen fallen würde (z.B. chronische Instabilität
der Halswirbelsäule).
Primäres Ziel der osteopathischen Behandlung ist vielmehr,
der durch Ödeme, Verklebungen oder zunächst nur durch
einen lokalen Muskelspasmus behinderten Struktur ihre natürliche
Beweglichkeit zurückzugeben.
Durch die Behandlung wird eine optimale Durchblutung erreicht,
die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und vermieden,
dass andere bis dahin noch nicht betroffene Körperregionen
zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen werden.
Was sie erwarten können:
Eine
umfassende Begutachtung.
Eine
eingehende Untersuchung aller Gelenke und zugänglichen Körpergewebe
sowie Benennung und
a
Behandlung
der betroffenen Strukturen.
Eine
genaue Auskunft darüber, ob alle gefundenen Störungen
erfolgreich behandelt wurden.
Gegebenenfalls
die Anwendung cranio-sakraler Techniken.
Was
sie nicht erwarten können:
Wunder
(manchmal schon).
Small
Talk während der Behandlung - Natürlich wollen Sie sofort
wissen, was ihnen jetzt eigentlich
fehlt. aBedenken
Sie jedoch, dass eine gründliche Untersuchung zunächst
einmal die ganze Aufmerksamkeit des aTherapeuten
fordert.
Einsatz
von technischen Hilfsmitteln - die Osteopathie ist eine manuelle
Therapie, darum ist primär die Arbeit ader
Hände gefragt.
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