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Was behandelt die Osteopathie?


Durch eine gründliche manuelle Untersuchung aller Gelenke und Körpergewebe erhält der Therapeut Informationen über die Qualität der Bewegung.

Entscheidend ist also nicht die Form eines Gelenks oder Gewebes, sondern ob es sich, auf den einzelnen Organismus bezogen, im Seitenvergleich (sofern möglich) optimal bewegen lässt. Die dabei gefundenen Bewegungseinschränkungen darf man sich jedoch keinesfalls als komplette Verrenkung oder Verschiebung
z.B. eines Wirbels vorstellen. Dies hätte eine solch massive Symptomatik zur Folge, die nicht mehr in den Kompetenzbereich eines Osteopathen fallen würde (z.B. chronische Instabilität der Halswirbelsäule).

Primäres Ziel der osteopathischen Behandlung ist vielmehr, der durch Ödeme, Verklebungen oder zunächst nur durch einen lokalen Muskelspasmus behinderten Struktur ihre natürliche Beweglichkeit zurückzugeben.

Durch die Behandlung wird eine optimale Durchblutung erreicht, die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und vermieden, dass andere bis dahin noch nicht betroffene Körperregionen zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen werden.

Was sie erwarten können:

Eine umfassende Begutachtung.
Eine eingehende Untersuchung aller Gelenke und zugänglichen Körpergewebe sowie Benennung und
a
Behandlung der betroffenen Strukturen.
Eine genaue Auskunft darüber, ob alle gefundenen Störungen erfolgreich behandelt wurden.
Gegebenenfalls die Anwendung cranio-sakraler Techniken.

Was sie nicht erwarten können:
Wunder (manchmal schon).
Small Talk während der Behandlung - Natürlich wollen Sie sofort wissen, was ihnen jetzt eigentlich fehlt. aBedenken Sie jedoch, dass eine gründliche Untersuchung zunächst einmal die ganze Aufmerksamkeit des aTherapeuten fordert.
Einsatz von technischen Hilfsmitteln - die Osteopathie ist eine manuelle Therapie, darum ist primär die Arbeit ader Hände gefragt.