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Wir
beschäftigen uns in der Meditation mit dem Wichtigsten im
Leben, mit unserem eigenen Wesen, und wir erleben dabei, was die
Weisen und Mystiker schon seit undenklichen Zeiten verkünden:
dass alle Wahrheiten in unserem Inneren sind.
Meditative Erfahrungen und die daraus resultierenden Bewusstseinserweiterungen
sind aber nicht nur den Mystikern oder anderen einzelnen Menschen
vorbehalten, sondern jeder kann durch Meditation seinem wahren
Wesen näherkommen und sein Verstandesbewusstsein, das an
die materielle, sichtbare Welt gekoppelt ist, mit seinem höheren
Bewusstsein verbinden und harmonisieren.
Man
unterscheidet grundlegend zwei Arten der Meditation. Bei der einen
versucht man möglichst an gar nichts
zu denken, bei der anderen einem Gedankengang zu verfolgen. Es
gibt natürlich noch weit mehr Meditations-
techniken, doch die Grundintention läßt sich stets
auf diese beiden Arten zurückführen. Es ist unsinnig,
sich dabei in eine bestimmte Haltung pressen zu lassen. Bevorzugt
die Art und Weise zu sitzen, die euch nicht anstrengt oder euch
Schmerzen verursacht, z.B. auf einem Stuhl oder Kissen aufrecht
sitzend.
In
tiefer Meditation können wir die Grenzen des an Raum und
Zeit gebundenen Verstandes auflösen und dadurch faszinierende
Einblicke in Dimensionen gewinnen, die nicht den Gesetzen von
Raum und Zeit unterworfen sind. Wir gewinnen Einsichten in die
Vieldimensionalität des Menschen, in die schöpferische
Kraft unserer Gedanken, Vorstellungen und Gefühle; wir bekommen
Einblicke in die Schichten unseres Unterbewusstseins, lernen,
es besser zu verstehen, und erhalten durch Meditation ungeahnte
Möglichkeiten seelischer Reifung.
Somit ist Meditation geeignet, zwischen unserer materiellen sichtbaren
Welt und der für unsere Wahrnehmungsorgane nicht sichtbaren
Dimension eine Brücke, ein Bindeglied zu sein.
Meditation
ist der Schlüssel für Positivität, inneren Frieden,
für Kreativität und Lebensfreude und ist jedem geduldig
Übenden zugänglich. Schon
10 Minuten täglichen Übens erschließen innere
Quellen ungeahnter Kraftreservoirs.
Meditation zwingt in keine Schemata und lässt jedem die Freiheit,
seinen persönlichen Weg zu finden und zu gehen. Es ist bemerkenswert,
dass in unserer, von der wissenschaftlichen Weltsicht dominierten
Zeit wieder so viele Menschen über die Meditation den Weg
nach innen suchen.
Da verschiedene Menschen auf verschiedene Arten von Meditation
ansprechen, ist es gut, verschiedene Techniken und Meditationsformen
kennen zu lernen und auszuprobieren.
Stufen der Meditation
Da es eine fast unüberschaubare Palette an Meditationsformen,
bzw. Meditationstechniken gibt - die bei verschiedenen Menschen
verschieden schnell zum Ziel führen - ist es gar nicht möglich,
diese hier alle aufzuführen.
Bei allen Techniken gibt es jedoch verschiendene Meditationsebenen
oder - stufen:
| 1.
Stufe: |
Entspannung
von Körper und Geist, Loslassen, ruhig werden |
| 2.
Stufe: |
Wir
stellen uns Bilder vor, doch unsere Alltags-Gedanken holen
uns immer wieder ein, so dass es schwer ist, die uns vorgestellten
Bilder zu halten; Meditation gehört zu unserem Alltagsleben
dazu |
| 3.
Stufe: |
Wir
können die Bilder halten, ohne dass die Gedanken abschweifen;
wir erkennen langsam unsere Bestimmung im Leben |
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4.
Stufe: |
Wir
verlieren im Geschehen das Gefühl für den Körper,
für Raum und Zeit; es lösen sich alle Zwänge
auf, wir überwinden unser Ego |
| 5.
Stufe: |
Wir
lernen, unseren Körper zu verlassen, und können
so zum erstenmal bewusst Kontakt aufnehmen mit einer höheren
Bewusstseins-Dimension; Stufe der Erleuchtung |
| 6.
Stufe: |
diese
Ebene erreichen wir nur nach jahrelanger Übung, es ist
die Stufe der Meister, die Verschmelzung mit der Gegenwart
Gottes. Auf dieser Ebene können wir Dinge teletransportieren,
umwandeln und materialisieren |
| 7.
Stufe: |
sie
führt in das ALL-EINS-SEIN, man kehrt zurück zu
seinem Ursprung. |
Die Stufen eins und zwei (entspannen und sich Dinge bildhaft vorstellen
können, visualisieren) sind die Grundvoraussetzungen, um
eine höhere Ebene erreichen zu können
Jeder hat dabei seine eigenen Bilder, um zu seiner inneren Quelle
der Kraft zu gelangen. Bilder - vor allem im tief entspannten
Zustand - haben die starke Tendenz sich zu verwirklichen.
Dank der Kraft der Bilder erreicht man einen Zustand, in dem unsere
Vorstellungskraft unsere Wirklichkeit formt. Bei allen Meditationen
gilt allerdings, dass ihr euren eigenen Weg finden solltet und
vor allem nicht zu ungeduldig seid, sondern euch die Zeit für
eure ganz persönliche Entwicklung nehmt.
Erwartet nicht, dass ihr sofort mit einer der höheren Stufen
beginnen könnt, sondern nehmt euch die Zeit, die ihr braucht.
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