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Ich bin als Humanmediziner Facharzt für Anästhesie und spezialisiert auf alternative Therapien mit Schwerpunkt auf Akupunktur, Osteopathie und hnc. Selber Pferdehalter und Reiter, habe ich mich unter anderem in Pferdeosteopathie weitergebildet und wende dieses Wissen seit etlichen Jahren auch am Tier an.

Dabei steht die ganzheitliche Betrachtung von Pferd und Reiter als Team und Partner im Vordergrund. Somit biete ich auch bei div. Störungen der "Pferd-und-Reiter-Harmonie" eine umfangreiche Behandlung des Pferdes an: Grundlage bildet hierbei die Osteopathische Untersuchung und Behandlung (Pferdeosteopathie) mit den visceralen und der kraniosakralen osteopathischen Techniken.
 

aTypische Gründe, die zu einer solchen Behandlung führen könnten/sollten,
   sind z.B.:

  • eine andauernde Steifheit und Widersetzlichkeit gegen die Reiterhilfen
  • unterschiedliche Formen der Lahmheit
  • ein Pferd, daß sich ungern die Beine aufnehmen lässt
  • eine schiefe Kopf- oder Schweifhaltung in Ruhe und bei der Arbeit
  • nach Komplikationen beim Abfohlen
  • nach einem schweren Sturz, um nicht unbedingt sichtbare
  • Strukturveränderungen zu behandeln
  • ein plötzliches Leistungstief
  • eine nicht erklärbare Verweigerung am Sprung
  • Taktfehlern in den verschiedenen Gangarten
  • Schmerzanzeichen nach Belastung
  • in jedem Fall so schnell wie möglich nach einer Verletzung, da eine frische Verletzung leichter und schneller zu behandeln ist als eine Alte und Chronisch

 


Was besonders wichtig ist

Bedenken Sie bitte, daß nicht nach jeder Behandlung eine sofortige Besserung sichtbar ist, auch wenn in den meisten Fällen unmittelbare Verbesserungen zu beobachten sind. So können durch die Gewöhnung an das veränderte Körper- und Bewegungsschema kurzfristig Probleme auch an anderer Stelle auftreten. Gönnen Sie Ihrem Pferd daher mindestens 24 Stunden Ruhe und ca. 3 Wochen keine Arbeit unter dem Sattel. Probleme, die nach dieser Zeit fortbestehen, können evtl. eine zweite Behandlung, oder einen anderen Therapieansatz notwendig machen.


Nachsorge

Zunächst einmal ist die regelmäßige Nacharbeitung meiner Übungsanleitung (Übungsflyer runterladen) sehr wichtig, um dem Pferd die Möglichkeit zu geben, sich an sein neues Bewegungs-, bzw. Körpergefühl zu gewöhnen. Das kann in den ersten Tagen dann auch vorübergehend zu einem taktunreinen Gang oder fehlender Aubalanciertheit führen, da das Pferd seinen "Verspannungshalt" verliert und einige vorher blockierte Strukturen noch sehr locker, bzw. untrainiert sind.

Außerdem braucht es Zeit, um den Muskelkater und die Anstrengung der Behandlung zu verdauen. Auch wenn das Pferd selbst wenig zu tun scheint, ist es in der Regel nach einer Behandlung meistens sehr erschöpft. Bei allem, was durch eine osteopathische Behandlung an Störungen des Pferdes bearbeitet werden kann, darf man aber nicht vergessen, daß sie ist nur einen Aspekt in der Gesamtheit von Pferd und Reiter darstellt. Die Gesamte Harmonie von Pferd und Reiter setzt sich aus insgesamt fünf Aspekten zusammen!

Der perfekt angepasste Sattel, die sachgerechte Hufversorgung, die reiterlichen Fähigkeiten des Reiters und natürlich seine grundsätzliche körperlichen Fittness sind die anderen Aspekte, die zu einem harmonischen Ganzen notwendig sind.

Folglich kann eine osteopathische Behandlung alleine nicht zu einer Perfektion führen - zumindest dann nicht, wenn die anderen Aspekte nicht auch optimiert werden.
Ich lege daher auch großen Wert auf die Ergänzung und Übereinstimmung mit allen für das Wohl des Pferdes zuständigen Personen, wie ggf. Tierarzt, Hufschmied oder Hufpfleger, Pferdezahnarzt, Sattler, Trainer, Reiterlehrer, etc.).

 


aWas Sie erwarten können...

  • Eine umfassende Begutachtung des Pferdes in Ruhe und Bewegung.
  • Eine eingehende Untersuchung aller Gelenke und zugänglichen Körpergewebe, sowie Benennung und Behandlung der betroffenen Strukturen.
  • Eine genaue Auskunft darüber, ob alle gefundenen Störungen erfolgreich behandelt wurden.
  • Gegebenenfalls die Anwendung cranio-sakraler Techniken.
  • Auskünfte bezüglich Sattel, Hufzurichtung, Zähne sowie Hinweise, wie Sie mit Ihrem Pferd in nächster Zeit arbeiten sollten.
  • Einen pferdegerechten Umgang.

  Was Sie nicht erwarten können...Wunder (manchmal schon).

 

Wenn die Probleme osteopathisch nicht lösbar sind
Sollte sich mit Hilfe einer gründlichen osteopathischen Behandlung nicht alle Probleme des Pferdes - sofern die oben angeführten anderen Aspekte keine ausschlaggebende Bedeutung haben - beseitigen lassen, kann man mit einer HNC(Link)-Behandlung des Pferdes weitere Details bearbeiten.

Entweder als direkte Behandlung , oder über eine vorbehandelte Surrogat-Person - im Idealfall sollte das der Reiter sein, da zwischen Pferd und Reiter erhebliche Übertragungen von Problemen und Beschwerden stattfinden.


Üben und Lernen

Für alle, die statt einer Behandlung erst einmal einen Einblick erhalten wollen, oder nach einer Behandlung etwas mehr Routine in der Handhabung der Nachsorge-Übungen bekommen möchten, wird ein Workshops zu "Wellness für Pferde" angeboten. Schwerpunkte des Workshops sind Physiotherapie, Massage, Gymnastik, sinnvolles Longieren!