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Akupunktur


Welche Nebenwirkungen gibt es?

Leider gibt es keine Therapie die immer ohne Risiko ist. Die Akupunktur belastet den Organismus aber im allgemeinen nur sehr wenig. In speziellen Fällen ist ein Bluterguß oder eine kleine Blutung aus den Einstich-
stellen möglich, gelegentlich sogar erwünscht. Auch kann es zu Kreislaufbelastungen wie Schwindel, Hitze-
oder Kältegefühl kommen. Bei der Anwendung einer Moxibustion, d.h. einem Abbrennen von Beifußkraut zur Wärmeerzielung über Akupunkturpunkten, sind kleine Verbrennungen denkbar.

Sensationen wie Kribbeln, Prickeln oder sogar dumpfes Drücken sind allerdings Effekte der Wirksamkeit.

Wann ist von Akupunktur abzuraten?

Es gibt nur wenige Gründe, die eine Akupunkturbehandlung verbieten, bzw. bei deren Vorhandensein eine Behandlung sehr kritisch abgewogen werden muß. Dazu zählen hochfieberhafte Infekte und Krankheiten, die notfallmedizinisch oder chirurgisch versorgt werden müssen.
Auch eine Anwendung der Akupunktur in bestrahlten oder entzündeten Hautarealen, sowie in einem mangelversorgtem Gebiet bei arteriellen Durchblutungsstörungen sollte unterbleiben.
In der Schwangerschaft und bei der Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten ist eine strengere Punktauswahl erforderlich, oder sogar ganz von der Behandlung einiger Erkrankungen zu diesem Zeitpunkt abzusehen.

Was kann man alles mit Akupunktur behandeln?

Mögliche Indikationen für Akupunktur:

Atemsystem (Respirationstrakt)
Allgemeine Erkältungskrankheiten
Akute Mandelentzündung (Tonsillitis)
Akute Lungeninfektionen (Bronchitits)
Asthma bronchiale
Akute Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

Augen
Akute Bindehautentzündung (Kunjunktivitis)
Netzhautentzündung (Zentrale Retinitis)
Kurzsichtigkeit (Myopie) bei Kindern
Grauer Star (Katarakt ) ohne Komplikationen

Magen-Darm-Trakt (Gastroenterologie)
Speiseröhrenkrämpfe (Ösophagusspasmen)
Unstillbarer Schluckauf (Singultus)
Akute und chronische Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
Übersäuerung (Hyperazidität) des Magens, Sodbrennen
Verstopfung (Obstipation)
Durchfall (Diarrhoe)

Mundhöhle

Zahnschmerzen
Schmerzen nach Zahnentfernung
Zahnfleischentzündung (Gingivitis)
Rachenentzündung (Pharyngitis)

Neurologie und Orthopädie

Kopfschmerzen
Migräne
Schmerzen eines Kopfnerven (Trigeminusneuralgie)
Flähmung eines Gesichtsnerven (Fazialisparese)
Lähmungen nach SchIaganfall
Nervenstörungen (Periphere Neuropathien)
Lähmungen nach Poliomyelitis
Schwindel (M. Meniere)
Blasenstörungen (Neurogene Blasendysfunktion)
Bettnässen (Enuresis nocturna)
Nervenschmerzen im Brustkorb (Interkostalneuralgie)
Schulter-Arm-Syndrom
Hexenschuß (Lumbago/ Lumbalgie)
Gelenkentzündungen (Rheumatoide Arthritis)
Ischiasbeschwerden (Lumboischialgie)

Gynäkologie / Geburtshilfe
Regelstörungen ( A-/Dysmennorrhoe, Prämenstruelles-Syndrom)
Geburtsvorbereitung
Wechseljahrs- (klimakterische )Beschwerden
Unerfüllter Kinderwunsch (Fertilitätsstörungen)


Im Zweifelsfall lohnt sich ein Therapieversuch von drei bis fünf Behandlungen, um zu entscheiden, ob eine Beeinflussung des Beschwerdebildes möglich ist.

Sollte sich in diesen ersten Behandlungen keinerlei Verbesserung - oder wenigstens Veränderung - ergeben, macht eine weitere Therapie mit Akupunktur keinen Sinn. Es liegt dann entweder eine durch dieses Verfahren nicht behandelbare Störung, oder eine sogenannte Therapiestarre vor. Beides kann z.B. im Rahmen einer chronischen Schwermetalbelastung auftreten und erfordert zunächst eine Entgiftung, z.B. mit HNC (Link)

Bei Konkreten Fragen können Sie sich gerne unverbindlich an uns wenden.